Teichordung im Angelparadies Ladillensee

      

  1. Mit dem Lösen einer Angelkarte gilt diese Teichordnung als anerkannt. Der Zutritt ist nur mit gültiger Angelkarte gestattet. Das Betreten und Befahren der Anlage geschieht auf eigene Gefahr und Risiko. Für Schäden sowie für Folgeschäden, die der Angler sich selbst oder anderen Personen zufügt, ist er selbst verantwortlich und haftbar. Der Gastkarteninhaber haftet für alle von ihm verursachten Personen- oder Sachschäden allein. Er trägt auch Personen – oder Sachschäden, die er sich bei Ausübung der Fischerei zufügt, allein. Der Betreiber ist von jeglicher Haftung befreit. Der Inhaber einer gelösten Angelkarte muss in Besitz Fischerprüfung/Angelprüfung sein.
  2. Bei einer Angelkartenkontrolle ist die Angelkarte auf Verlangen vorzuzeigen. Angelkarten sowie einzelne Angeln sind nicht übertragbar. Bei Ausübung der Fischerei ist die Gastkarte mit einem o.g. gültigen Ausweisdokumenten mitzuführen. Die Unterlagen sind auf Verlangen den Personen, die mit der Kontrolle der Gastkartenerlaubnisschein betraut sind, vorzulegen.
  3. Den Anweisungen des Aufsichtspersonals ist jederzeit Folge zu leisten. Die Angelzeiten sind einzuhalten. Verfrühter Beginn sowie ein überziehen der Angelzeiten stellt ein Betrug im Sinne des § 263 StGB dar und wird mit einer Entschädigung von 50 Euro geahndet. 
  4. Die Angelplätze sind sauber zu verlassen. Die Lärmbelästigung ist so gering wie möglich zu halten. Zum Schutz der Vögel dürfen abgerissene Angelschnüre, auch nicht in geringen Abmessungen, am Wasser zurückgelassen werden. Das Zelten und offenes Feuer ist verboten. Das Grillen ist nur mit dem vor Ort aufgestellten Betongrill zugelassen. Angel-Zelte mit herausnehmbarem Boden sowie mobile Angelunterstände sind gestattet.
  5. Die Westseite des Seegrundstücks darf nicht beangelt werden, mit Ausnahme der einen vorhandenen Angelstelle. Es dürfen keine selbstständigen Angelstellen geschaffen werden. Das Baden und die Benutzung einer Warthose sind aus Eigengefährdung verboten.
  6. Der Gastkarteninhaber ist zur Schonung des Uferbewuchses verpflichtet. Das Abholzen von Bäumen, Büschen und Sträuchern ist verboten. Zum Schutz der Natur dürfen keine Äste oder Sträucher abgebrochen werden.  Das Eintreiben von Pflöcken, Angelstöcken und dergleichen in die Böschung, das Fortwerfen von Angelhaken und Schnüren oder sonstige Beschädigung des Ufers, einwerfen von Steinen und andere Gegenstände ins Wasser ist nicht gestattet.
  7. Gefangene Fische sind waidgerecht zu behandeln. Untermaßige und im Laich stehende Fische sind sorgfältig vom Haken zu lösen und schonend zurückzusetzen. Fische, die dem Gewässer entnommen werden, sind sofort zu töten. Das Ausnehmen von Fischen ist auf dem Gelände verboten. Es dürfen keine lebenden Tiere mitgenommen werden.
  8. Das Fischen mit lebenden Köderfischen ist verboten. Nicht erlaubt ist das Angeln mit toten Edelfischen wie Karpfen, Schleie, Zander usw. sowie allen Salmoniden und den geschützten Fischen nach der Binnenfischereiordnung §2, wie Bitterling, etc.
  9. Das Hältern von Fischen, auch in Behältern und Mitbringen von lebenden Köderfischen ist verboten.
  10. Das Fischen mit Power Bait und künstlichem Ködern (Blinker, Wobbler, Spinner, uns.) ist ganzjährig verboten. (Das Fliegenfischen ist gestattet).
  11. Das Fischen mit Zwillings- und Drillingshaken ist verboten, mit Ausnahme das Angeln auf Hecht.
  12. Jegliches  Anfüttern ist verboten!
  13. Störe, Zander und Graskarpfen dürfen nicht aus dem Gewässer entnommen werden. Bei einem Fang müssen diese unverzüglich in das Gewässer zurückzusetzen werden. Karpfen über 5 Kg müssen ebenfalls zurückgesetzt werden. Weißfisch ohne Begrenzung.                                              
    Mindestmaße:
    Karpfen ab 60 cm
    Schleie ab 30 cm
    Aal ab 60 cm
    Schonzeit:
    Zander ganzjährig-geschützt
    Graskarpfen ganzjährig-geschützt
    Stör ganzjährig-geschützt
     
  14. Jugendliche unter 13 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen angeln
  15. Zugelassene Fanggeräte: 2 Handangeln. Jede Angel muss mit Rolle, Ring, Schnur und nur einem Haken ausgestattet sein. Aalschnüre, Aalkörbe, Reuse und Senken sind verboten. Ein funktionsfähiger Kescher muss mitgeführt werden. Das verwenden eines Setzkeschers ist aus tierschutzrechtlichen Gründen verboten. Es ist nicht erlaubt, Angeln ohne eigene Beaufsichtigung auszulegen. Diese müssen mit wenigen Schritten erreichbar sein. Sie dürfen nicht weiter als 5 Meter auseinander liegen. Wasserfahrzeuge, Bellyboat etc. sind nicht erlaubt. Fische dürfen nicht mit dem Kescher gefangen werden.
  16. Besondere Vorschriften Eisangeln auf eigene Gefahr! Auf- und Abgänge sowie die Zufahrten zum Gelände sind freizuhalten. Das Grundstückbetretungsrecht gilt nur für Angelkarteninhaber. Das Befahren des Grundstückes mit dem Auto ist verboten.

Das Hinterlassen jeglicher Art von Müll (Zigarettenkippen, Kronkorken, Resten von Angelsehne etc. sowie Nichteinhaltung der Mindestmaße werden mit einem Ordnungsgeld zur Entschädigung von 25 Euro belegt.

Die Mitnahme von Stören, Zander und Karpfen über 5 Kilo wird mit 150 Euro belegt.

Ein Verstoß gegen die oben genannten Regeln führt zu einem Hausverbot.